Insolvenzen in Deutschland gehen weiter zurück

Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland haben sich im Vergleich zu 2016 um knapp sechs Prozent verringert. Das gaben die Wirtschaftsforscher von Creditreform heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt bekannt. Demnach gingen 2017 rund 20.200 Unternehmen Pleite; im vergangenen Jahr waren es noch etwa 21.500 Firmen gewesen.

Firmen aus dem Baugewerbe (Abbrucharbeiten) haben laut des Creditreform-Berichts in Deutschland das höchste Insolvenzrisiko, gefolgt von Umzugsunternehmen und Gastronomiebetrieben. Die meisten Insolvenzen werden momentan in Berlin und Nordrhein-Westfalen angemeldet (siehe Grafik).

 

Die größte Firmenpleite in diesem Jahr war das Aus der Fluggesellschaft Air Berlin, von der mehr als 8.600 Mitarbeiter betroffen sind. Das 1978 gegründete Unternehmen musste alleine 2016 einen Verlust von rund 760 Millionen Euro hinnehmen. Auch ein Überbrückungskredit der Bundesregierung über 150 Euro konnte die Airline im Sinkflug nicht retten.

Weiter zurück gehen auch die Verbraucherinsolvenzen: In diesem Jahr mussten 72.100 Privatpersonen Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Den gesamten Creditreform-Report zu den Insolvenzen in Deutschland finden Sie hier.



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