EZB: 2017 steht Risikomanagement an erster Stelle

Auch wenn es noch gut zwei Wochen bis zum Ende des Jahres 2016 sind, beeilen sich nicht nur sämtliche Medienformate damit, das ausgehende Jahr rückblickend Revue passieren zu lassen. Ebenso trifft man derzeit auf entsprechende Ausblicke auf das kommende Jahr. Auch der Einheitliche Bankenaufsichtsmechanismus (Single supervisory mechanism, SSM) schlägt in diese Schneise. In der jüngst erschienenen Veröffentlichung „ECB Banking Supervision: SSM supervisory priorities 2017“ werden die wachenden Augen und Finger in die klaffenden Wunden der Euroraum-Banken gelegt: Niedrigzinsumfeld, notleidende Kredite, schwaches Wirtschaftswachstum.

Entsprechend formuliert der SSM seine Prioritäten für 2017:

„To enable banks to address these key risks effectively, European banking
supervision has streamlined its supervisory priorities. For 2017 three priority areas
will guide banking supervision:
1. business models and profitability drivers;
2. credit risk, with a focus on NPLs and concentrations;
3. risk management. „

Risikomanagement mit NPL-Fokus
Dass es der EZB respektive dem SSM in Person seiner Vorsitzenden Danièle Nouy ernst ist, was das Risikomanagement der Euro-Banken im Allgemeinen und den Umgang der Banken mit deren Non-performing Loans (NPLs) im Speziellen betrifft, zeigt sich in weiteren Passagen der Veröffentlichung: „Credit risk remains a key supervisory priority in 2017. A number of institutions continue to exhibit a high stock of NPLs. Having published guidance on NPLs to banks, European banking supervision will – via its NPL task force – continue to support JSTs (Joint Supervisory Teams, a.d.R.) in follow-up actions and supervisory dialogues with respect to the NPL guidance and the assessment of banks’ NPLs.“

In diesem Zusammenhang wollen die Aufseher der Banken nach Konzentrationen von ausfallgefährdeten Krediten in bestimmten Assets forschen und die vor allem von Schiffskrediten ausgehenden Risiken von externer Seite wie auch durch Vor-Ort-Prüfungen evaluieren.

FinTechs: Bedrohung oder Bereicherung?
Ebenso im Fokus des Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus stehen schließlich auch die kontinuierliche Überprüfung der Geschäftsmodelle der Banken und deren Strategie zur Steigerung der Profitabilität trotz Niedrigzinsumfeld und anderer wegbrechender Einnahmequellen. Auch Fintechs finden in diesem Zusammenghang in der SSM-Publikation Erwähnung, wenn auch keine lobende: „In addition, European banking supervision will explore potential risks for banks’ business models emanating from the emergence of “FinTech” and non-bank competition.“ Zudem will das Ausichtsgremium der Europäischen Zentralbank die Outsourcing-Aktivitäten der Banken im Euroraum auch mit Hinblick auf dadurch möglicherweise entstehende IT-Risiken thematisch prüfen.

Mit Debitos Risikomanagement professonalisieren
Als Fintech der ersten Stunde wissen wir von Debitos natürlich, dass eine „Dämonisierung“ von Startups im Bereich innovativer und disruptiver Finanzdienstleistungen keinem hilft. Vielmehr können wir aus Erfahrung sagen, dass Banken von einer Kooperation mit IT-fokussierten Finanz-Startups profitieren. Das gilt vor allem für den Abbau notleidender Kredite (Non-performing Loans, NPL) über unsere Online-Plattform. Hierüber nämlich können Banken ihre NPL-Portfolios aufsichtkonform in wertvolle Liquidität umwandeln und ihre Erlöse maximieren.

Durch die Digitalisierung aller Auktionsprozesse, lassen sich mehrere Investoren gleichzeitig ansprechen. Das führt zu bisher unerreichter Geschwindigkeit, zu hoher Transparenz dank des Wettbewerbs der Interessenten, und schließlich auch zu einem fairen Marktpreis, den eingestellte NPLs in den jeweiligen Auktionen erzielen. Hinzu kommen rechtssichere Veträge und selbstverständlich auch höchste Sicherheit, was den Schutz des sensiblen Datenumfelds angeht. Effizienz in Echtzeit, also, die sich auch im minimierten Koordinationsaufwand und in einer neuen Handlungsfähigkeit der Banken jenseits des EZB-Interventionismus widerspiegelt.

Die Quellen zu unserem Artikel wie auch weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter unten aufgeführten Links:

Europäische Zentralbank (PDF):

Risko-Manager online:



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