EZB veröffentlicht Leitfaden zu Non-performing Loans

Am 12. September stellte Daniele Nouy, Leiterin des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM) der EZB, einen NPL-Leitfaden für Banken vor. Dieses Papier soll als Grundlage für weitere öffentliche Konsultationen dienen – und auch als eine Art Handbuch für sowohl Banken wie auch Schuldnern hinsichtlich des Umgangs mit notleidenden Krediten. Und was Hilfestellungen angeht, scheint es, als dass die europäischen Geldinstitute diese gut gebrauchen könnten. Ob und wie viele nützliche Tipps und Faule-Kredite-Kniffe der „Guidance to banks on non-performing loans“ tatsächlich enthält, wird letztlich jede der adressierten Zielgruppen selbstständig entscheiden.

Banken sind in jedem Fall zu einer eingehenden Lektüre angehalten, Denn auch wenn die Richtlinien nicht bindend und so ausgelegt sind, dass unter NPLs ächzende Kreditinstitute die eigenen Ziele innerhalb ihrer Strategie definieren können, müssen sie im Falle der Nichtbeachtung dennoch erklären, warum sie sich nicht an den Leitfaden gehalten haben. Man darf also gespannt sein, welche Kommentare und Anregungen die Öffentlichkeit bis zum 15. November 2016 abgeben wird und was es bei der öffentlichen Anhörung am 07. November am EZB-Sitz in Frankfurt am Main zu diesem Leitfaden alles zu sagen geben wird.

Anleitung zur NPL-Abwicklung
Der Non-performing Loans-Leitfaden der EZB beschreibt in bisher sieben Kapiteln, wie sich Banken strategisch, ganzheitlich und auf transparente Art und Weise von denen in ihren Büchern schlummernden faulen Kredite trennen sollen. Tenor ist, “ […] dass Banken mit einem hohen Bestand an NPL im Einklang mit ihrem Geschäftsplan und ihrem Risikomanagementsystem klar darlegen, wie sie ihren NPL-Bestand wirksam verwalten und letztlich verringern werden, und zwar zeitnah sowie auf glaubwürdige und praktikable Weise.“

Auch greift der Leitfaden „wesentliche Aspekte im Zusammenhang mit der Strategie, Governance und den Verfahren, die für eine erfolgreiche Abwicklung von NPL wichtig sind“, auf. Als anschauliche Beispiele finden sich dann wohl bald noch „Empfehlungen für Banken und eine Reihe von Best Practices, die die EZB-Bankenaufsicht ermittelt hat und die künftig die aufsichtlichen Erwartungen der EZB darstellen werden.“ Gerade diese Passage lässt keinen Zweifel daran, wie unverbindlich bindend die Vorstellungen der EZB bezüglich der Reduktion von NPLs gegenüber den Banken sind.

EZB Guidance to banks on non-performing loans ©www.bankingsupervision.europa.eu

EZB Guidance to banks on non-performing loans ©www.bankingsupervision.europa.eu

Debitos als beste Lösung für den NPL-Verkauf
Die Aufruf an die Banken, sich zeitnah um eine NPL-Strategie zu kümmern und diese auch auf allen Ebenen zu implementieren, kann mitunter auch als Paradigmenwechsel seitens der EZB verstanden werden. Erst kürzlich nämlich orakelte das niederländische Ratsmitglied Klaas Knot über die Gefahr, die sich für die EZB daraus ergebe, “ Gefangene der Erwartungen der Finanzmärkte“ zu werden. Umso wichtiger wohl, dass mit dem NPL-Leitfaden zumindest ein Kapitel des Heft des Handelns wieder in den Händen der Europäischen Zentralbank liegt.

Unsere Debitos Forderungsbörse ermöglicht es Banken bereits seit einigen Jahren, ihre NPLs schnell, aufsichtskonform und bei maximierten Erlösen in Liquidität umzuwandeln. Seit 2010 wurden Non-performing Loans im Wert von über 1 ,4 Milliarden Euro verkauft. Besonders beeindruckt sind Banken vor allem von der Geschwindigkeit, die unsere Online-Plattform bietet: Von der Investorenansprache bis zum Verkauf vergehen oft nur wenige Wochen. Zudem wird der gesamte Prozess digital abgebildet. Kurzum: Die Debitos Forderungsbörse ist genau die Art von Tool, die Banken benötigen (und auch rege nutzen), um ihren NPL-Bestand effizient abbauen zu können – mit oder ohne EZB-Leitfaden.



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