2015 könnte ein Boom-Jahr für den NPL-Handel in Europa werden

Mit Veröffentlichung der Ergebnisse des Asset Quality Review (AQR) am 26. Oktober 2014 war klar, dass nicht nur die 25 europäischen Banken handeln müssen, deren Zahlen zum PricewaterhouseCoopers - European NPL outlook and transactions in key markets31. Dezember 2013 nicht zum Bestehen des AQR gereicht haben. Das Gebot der Stunde heißt daher schneller Abbau der Risikopositionen und insbesondere der notleidenden Kredite. Entsprechend erreichte der Handel mit Non-performing Loans (NPLs) und Non-core Loans im vergangenen Jahr in Europa laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) ein Volumen von 91 Milliarden Euro. Die insgesamt 60 verschiedenen von PwC befragten Banken, Hedgefonds und Private-Equity Investoren gehen davon aus, dass 2015 die Marke von 100 Milliarden Euro im NPL-Handel geknackt werden könnte. Allerdings wird das laufende Jahr vermutlich auch den Höhepunkt des Handels mit Non-core Assets und notleidenden Krediten markieren.

Geographische Verlagerung aus UK und Spanien nach Italien und in die Niederlande
Während 2014 die NPL-Verkäufe in Großbritannien, Irland und Spanien mit einem kombinierten Volumen von 73 Milliarden Euro den Markt deutlich dominierten, scheint sich der geographische Fokus im laufenden Jahr zu ändern. Im laufenden Jahr wurden in diesen Märkten bisher Transaktionen über lediglich etwas mehr als 6 Milliarden Euro bekanntgegeben. In Italien und den Niederlande hingegen belief sich das Gesamtvolumen 2014 auf 8 Milliarden Euro und liegt für 2015 schon jetzt bei 8,5 Milliarden Euro. Hierzu trägt vor allem der signifikante Sprung in den Niederlanden von 0,5 auf 3,0 Milliarden Euro bei. Aber auch in Deutschland springt das Volumen der Non-core Asset Transaktionen von 6 Milliarden auf bisher 18 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist allerdings vor allem dem Kauf der WestImmo durch die Aareal Bank geschuldet.

Volle Kassen, mehr Leverage und Instrumente für schnelle, transparente Transaktionen
Die verschiedenen NPL-Investoren haben der PwC-Studie zufolge derzeit mehr als 70 Milliarden Euro Eigenkapital in den Kassen. Zusammen mit aktuellen Fundraisings und Leverage liegt also auch aus Investorensicht die 100 Milliarden-Marke in greifbarer Nähe. Banken hingegen halten laut PwC immer noch knapp zwei Billionen an Non-core Loans und Non-performing Loans auf ihren Büchern. Gleichzeitig fordert die Europäische Bankenaufsicht in sämtlichen Bereichen und somit auch bei NPL-Transaktionen mehr Transparenz. Unübertroffene Transparenz bietet der NPL-Verkauf über Debitos. Unsere Online-Plattform ermöglicht nämlich nicht nur den direkten Zugang zu mehr als 290 Investoren, sondern fördert auch den direkten Wettbewerb durch den Verkauf im Auktionsverfahren. Darüber hinaus ermöglicht die intelligente Plattform Transaktionsabschlüsse innerhalb von wenigen Wochen. So können Banken den Abbau notleidender Kredite beschleunigen und die Investoren ihr Geld schneller zum Arbeiten bringen.



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