Saarbrückens Schuldenlast ließe sich durch Forderungsverkauf reduzieren

Vor einigen Tagen berichteten wir an dieser Stelle über die horrenden Außenstände von Städten und Gemeinden, die trotz boomender Konjunktur erstmals die Schwelle von 20 Milliarden Euro überschritten haben. Die Empirie zeigt, dass Politiker anders als Unternehmer es sich auch langfristig leisten (können), stets mehr auszugeben als sie einnehmen. Ein Beispiel hierfür ist die Hauptstadt des Saarlands. Als Schuldnerin hat die Stadt Saarbrücken mittlerweile 1,1 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten angehäuft und weist damit eine Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 6.250 Euro auf. Wie andere Städte ich Saarbrücken aber auch Gläubigerin. So betrugen die Außenstände bei Gewerbesteuer, Grundsteuer, Vergnügungssteuer und aus offenen Forderungen aus Verwaltungs- und Benutzungsgebühren Ende 2013 stolze 20,7 Millionen Euro. Da Schuldner aber auch Wähler sind, müssen die 20 Mitarbeiter im Mahnwesen der Stadt äußerst vorsichtig vorgehen. Die schlechte Zahlungsmoral der Saarbrücker Bürger trifft aber auch die lokalen Unternehmen und in der Folge auch die Stadt, so Stadtsprecher Thomas Blug: „Gewerbetreibende stellen oft Stundungsanträge, weil Kundenzahlungen ausbleiben – Stichwort: schlechte Zahlungsmoral – und deswegen keine Liquidität vorhanden ist.“

Schlechte Zahlungsmoral bei Forderungen der öffentlichen Hand
Neben den Schulden aus Grund- und Gewerbesteuern lastet auch die schwache Zahlungsmoral mancher Parksünder und anderer Schuldner von Verwarngeldern auf der Stadtkasse. So beläuft sich der Forderungsbestand allein in diesem Bereich auf 260.900 Euro. Natürlich führen zum Teil Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung zu finanziellen Engpässen. Allerdings legen viele Schuldner auch unkontrolliertes Konsumverhalten an den Tag und sind sich der Konsequenzen des Nichtzahlens immer seltener bewusst. Mit 20 Mitarbeitern lässt sich die Last nur schwer in den Griff bekommen. Dabei könnte auch die Stadt Saaarbrücken ihre Schuldenlast reduzieren und Forderungen im transparenten Auktionsverfahren über die Debitos Forderungsbörse verkaufen. Schließlich sind auf der Online-Plattform mehr als 220 geprüfte Forderungskäufer registriert, die im direkten Wettbewerb zueinander stehen. Und die Stadt behält stets die vollständige Kontrolle, da sie über Debitos auch nur eine Auswahl potentieller Käufer zur Gebotsabgabe einladen kann.

Schuldenberge durch Forderungsverkauf abbauen
Saarbrücken ist indes nur eine von vielen Städten, die unter der großen Diskrepanz zwischen eigener Verschuldung einerseits und offenen Forderungen andererseits leiden. So wird Saarbrücken im laufenden Jahr allein für Zinsen rund 44 Millionen Euro bezahlen müssen. Gleichzeitig entstehen durch die Beschäftigung eigener Mitarbeiter erhebliche Mehrkosten für die Beitreibung von Forderungen. Es scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein, bis weitere deutsche Städte den Weg des Outsourcing wählen und ihre Forderungen an externe Dienstleister übergeben. Selbstverständlich kann ein konventionelles Ausschreibungsverfahren über Monate geplant, durchgeführt und analysiert werden. Wesentlich einfacher und schneller ist jedoch die Nutzung von Debitos.



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