Ifo Geschäftsklimaindex steigt im Dezember

ifo Geschäftsklima Deutschland Dezember 2013Im Schein der noch bis vor kurzem leuchtenden Weihnachtsbeleuchung hat sich auch die Stimmung der deutschen Wirtschaft weiter aufgehellt. So stieg der Ifo Geschäftsklimaindex im Dezember 2013 im Vergleich zum Vormonat auf 0,2 Punkte auf 109,5 Zähler. Insgesamt schauen die 7.000 befragten Unternehmer aus Industrie, Einzel- und Großhandel und der Bauwirtschaft optimistisch in die Zukunft. Das ifo-Institut teilt diesen Optimismus und sieht für das kommende Jahr ein Wachstum von 1,9 Prozent für die deutsche Wirtschaft. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, sprach angesichts der verheißungsvoll klingenden Zahlen auch von einem „Geschenk vom Weihnachtsmann“. Ob der aber alle Branchen zu gleichen Teilen bedacht hat und ob im neuen Jahr eine Katerstimmung zu erwarten ist, zeigen die Teilindikatoren und Ergebnisse für die jeweiligen Branchen.

Schlechtere Einschätzung der Geschäftslage
Während die ifo-Indikatoren für das Geschäftsklima und die Geschäftserwartungen (107,4 Punkte im Dezember im Vergleich zu 106,4 im November) zulegten, sank hingegen der Lage-Index und damit die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage von 112,2 auf 111,6 Punkte. Die Unternehmen bewerten also ihre aktuelle Lage als etwas weniger gut als noch vor einem Monat. Überhaupt gilt es, insgesamt etwas genauer hinzusehen. Denn auch wenn der Ifo Geschäftsklimaindex gestiegen ist, stellt sich in einzelnen Branchen wie dem Einzelhandel ein anderes Bild dar. Hier wird die aktuelle Geschäftslage als sehr gut eingestuft (höchster Wert seit Frühjahr 2012), der allgemeine Optimismus für das neue Jahr wird aber nicht geteilt. Ganz anders sieht es im Baugewerbe aus. Auch dank des niedrigen Zinsniveaus rechnet die Baubranche mit weiterhin vollen Auftragsbüchern.

Liquidität auf Abruf dank alternativer Finanzierungsmodelle
Am Beispiel des Einzelhandels zeigt sich sehr gut, dass die Zukunftserwartungen immer auch stark von saisonalen Faktoren abhängig sind. So besagt eine Faustregel des Einzelhandels „Im letzten Viertel des Jahres werden drei Viertel des Umsatzes generiert“. Gerade bei schwankendem Geschäft kommt komfortablen Liquiditätspuffern eine essentielle Bedeutung zu. Diese so sehr benötigte Liquidität ist nicht immer in ausreichendem Maße vorhanden, und Banken sind gerade kleineren und jüngeren Unternehmen gegenüber nach wie vor restriktiv in der Kreditvergabe. Entsprechend steigt die Bedeutung alternativer Finanzierungsmodelle wie der Debitos Forderungsbörse. Über die Online-Plattform können Unternehmen schließlich einzelne Forderungen oder ganze Forderungspakete immer dann mehr als 200 geprüften Käufern im Auktionsverfahren anbieten, wenn zusätzliche Liquidität benötigt wird. Brauchen sie das Geld in 5 Tagen, so wird die die Auktionslaufzeit auf 2-3 Tage gesetzt, wird Liquidität erst in 10 Tagen benötigt, kann der Verkäufer die Laufzeit seines Angebots entsprechend länger wählen. So erhalten Unternehmen eine alternative und flexible Finanzierungsquelle, die ihre Unabhängigkeit von saisonalen Schwankungen und der Finanzierungswilligkeit der Banken reduziert.

 



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