Verluste durch Insolvenzen in Österreich 2013 auf Rekordniveau

Zum Jahresbeginn wagen wir wieder einmal einen Blick über die Grenzen Deutschlands hinaus zu unseren österreichischen Nachbarn. Dort war gemäß Hochrechnungen des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) 2013 ein Rekordjahr der Unternehmensinsolvenzen. So haben die Insolvenzen des vergangenen Jahres kumulativ Verbindlichkeiten in bisher unerreichter Höhe von 7,7 Milliarden Euro hinterlassen. Dabei schlägt allerdings die Insolvenz der Alpine Bau GmbH mit insgesamt 4,62 Milliarden Euro signifikant zu Buche. Hinzu kommen 2013 weitere Insolvenzen großer Unternehmen wie Dayli, Jetalliance und Niedermeyer. Daher überrascht vielleicht nicht mehr ganz so sehr, dass sich die Passiva von Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu 2012 (3,29 Milliarden Euro) mehr als verdoppelt haben.

Handel, Bau und Gastronomie am häufigsten betroffen
Insgesamt gingen 2013 mit 5.510 Unternehmen zwar weniger Unternehmen in die Insolvenz als die 6.265 Betriebe des Vorjahres. Allerdings wurden mit 2.303 Abweisungen auch 16,13 Prozent weniger Fälle mangels Masse gar nicht erst eröffnet. Da diese Fälle in der Statistik gar nicht berücksichtigt werden, ist der tatsächliche Schaden für die Volkswirtschaft der Alpenrepublik noch höher. Dies führt dazu, dass auch Warenkreditversicherer als „Totengräber der Unternehmen“ in der Kritik stehen. Branchenseitig war es der Handel, der mit 1.042 Insolvenzen besonders betroffen war, gefolgt von der Baubranche und der Gastronomie mit 969 respektive 759 Pleiten. Für deutsche Gläubiger österreichischer Unternehmen aller Branchen bietet der Verkauf von Insolvenzquoten über die Debitos Forderungsbörse eine einfache und schnelle Möglichkeit, Forderungen gegenüber insolventen Unternehmen optimal zu verwerten. Dabei führt das Auktionsverfahren mit direktem Wettbewerb zwischen mehr als 200 geprüften Käufern zu maximaler Transparenz in der Preisfindung. Gleichzeitig wird durch den regresslosen Verkauf das Prozessrisiko vollständig an den Käufer abgegeben.

Debitos: Ein flexibles Werkzeug für Sachwalter & Insolvenzverwalter
Nicht nur Gläubigern insolventer Unternehmen eröffnet sich mit Debitos eine neue Option im Umgang mit Forderungen. Auch Sachwalter und Insolvenzverwalter entdecken die Flexibilität der Online-Forderungsbörse für sich. So haben im vergangenen Jahr einige Sachwalter im Rahmen des neuen Insolvenzrechts Unternehmen im ESUG-Verfahren durch Verkauf von Forderungen zusätzliche Liquidität beschafft und damit einen Teil zum Sanierungsplan beisteuern können. Bei einigen Regelinsolvenzen konnten die verantwortlichen Insolvenzverwalter durch Verkauf von Forderungen Akten schließen und somit Verfahren beenden. Auch wir selbst sind immer wieder überrascht, auf welche Arten sich unsere Plattform nutzen lässt, um Forderungen jeder Art zu verkaufen. Daher freuen wir uns auch auf ein weiteres spannendes und wachstumstarkes Jahr mit Ihnen!



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