Insolvenz von Detroit trifft die Commerzbank

Während in Deutschland die Schulden von Städten zunächst an das jeweilige Bundesland und dann den Bund eskaliert werden, kann in den USA auch eine Stadt wie jüngst Detroit Insolvenz anmelden. Als Verkörperung des American Dream wollten viele US-Amerikaner die „Motor City“ lange noch nicht abschreiben und hielten an ihrem Glauben fest, dass die einstige Auto-Metropole Detroit noch die Kurve bekäme – trotz der Krisen der vergangenen Jahre bei General Motors, Chrysler und Ford. Allerdings müssen nun die Gläubiger der Stadt, also auch deutsche Banken und allen voran die Commerzbank, erhebliche Kreditvolumen aufgrund der Pleite von Detroit abschreiben. In Finanzkreisen wird gemunkelt, es könne um ein Kredite von insgesamt gut 400 Millionen Dollar gehen, die wohl teilweise schon in den letzten Jahren abgeschrieben worden sind. Allerdings kann damit gerechnet werden, dass nach der offiziellen Insolvenz von Detroit nun weitere Wertberichtigungen durch die Commerzbank vorgenommen werden müssen.

Verlustreiche Engagements der Commerzbank drücken die Aktie
Das Debakel um die Autostadt Detroit ist ist leider nicht das einzige verlustreiche Engagement, dem sich die Commerzbank widmen muss. Auch die Abwicklung der Hypothekenbank Frankfurt (ehemals Eurohypo), ausfallgefährdete Schiffsfinanzierungen und die Rückzahlung der Soffin-Rettungsgelder belasten die Bank und ihre Bilanz. So waren jüngst große Anstrengungen und eine Zusammenlegung von Aktien notwendig, um die gewünschte Kapitalerhöhung über die Bühne bringen zu können ohne Gefahr zu laufen, dass der Aktienkurs unter den Nennwert pro Aktie von 1,00 Euro fällt. Aktuell (2. August 2013) notiert die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100) bei 6,79 Euro. Nun steht also auch die weitere Berichtigung der Detroit-Kredite an. Dies, so die Befürchtung, könnte die Verluste der Commerzbank aufgrund der weiteren Abschreibungen auf bestehende Kreditforderungen nochmals in die Höhe treiben. Schon jetzt befinden sich in der Bad Bank des Instituts Kredite mit einem Nominalwert von rund 151 Milliarden Euro.  Dies entspricht knapp einem Viertel der bilanzierten Vermögenswerte der Commerzbank.

Verkauf notleidender Kredite – Debitos ermöglicht Handel mit NPLs
Der Commerzbank als deutschem Gläubiger der Stadt Detroit stehen allerdings hierzulande auch Möglichkeiten zur Verwertung notleidender Kredite offen, die ausländische Kreditgeber ohne Niederlassung in Deutschland nicht haben. Eine besonders effiziente und schnelle Verwertung unbesicherter Non-performing Loans (NPL) bietet die Forderungsbörse der Debitos GmbH aus Frankfurt. Aufgrund der hohen Standardisierung der Online-Plattform lassen sich hier ganze Portfolien notleidender Kredite im Auktionsverfahren verkaufen. Professionelle Investoren stehen im Wettbewerb zueinander, so dass der Erlös aus dem Forderungsverkauf stets maximiert wird. Die standardisierten Verträge sind inzwischen von verschiedensten Banken und Unternehmen geprüft, akzeptiert und in einer Vielzahl von Transaktionen im zweistelligen Millionenbereich bewährt. Weitere Informationen bietet unter anderem auch eine Case Study über den Verkauf eines NPL-Portfolios durch eine Bank.

 



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