Auch Praktiker-Tochter Max Bahr ist insolvent

Nach der Pleite der Baumarktkette Praktiker musste nun auch deren eigentlich als profitabel geltende Tochter Max Bahr den Gang in die Insolvenz antreten. Das Unternehmen teilte mit, dass Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit die Gründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Hamburg seien. Letzten Endes ausschlaggebend sei die Entscheidung eines Warenkreditversicherers gewesen, der die Lieferanten von Max Bahr nicht mehr versichern wollte. Damit konnte die Versorgung der Baumärkte nicht mehr gewährleistet werden. Nun wird ein Insolvenzplanverfahren nach dem neuen Insolvenzrecht (ESUG) angestrebt, welches zum Ziel habe, das Unternehmen zu sanieren. Allerdings gilt auch nach dem neuen Insolvenzrecht: Das oberste Ziel ist die Befriedigung der Gläubiger, nicht die Rettung des Unternehmens! Von der Max-Bahr-Insolvenz sind insgesamt 132 Standorte und rund 3.700 Mitarbeiter betroffen.

Strategen und Finanzinvestoren an Baumärkten interessiert
Medienberichten zufolge sind sowohl die Konkurrenten Globus, Hagebau, Hornbach, OBI sowie Rewe als Mutterkonzern der Toom Baumärkte als auch eine Gruppe von Hedge Fonds an der insolventen Baumarktkette interessiert. Allerdings beschränkt sich das Interesse der Konkurrenz meist auf einige Standorte, die das eigene organische Wachstum sinnvoll ergänzen könnten. Bei den Finanzinvestoren hingegen ist die Chance größer, Praktiker als Ganzes zu erhalten. Die Hedge Fonds spekulieren auf eine Umwandlung des Fremdkapitals in Eigenkapital und haben sich bereits in die Praktiker-Anleihe eingekauft. Aktuell halten sie ca. 30 Prozent der Anteile.

Insolvenzverfahren durch Forderungsverkauf abkürzen
Insbesondere nach Kündigung der Warenkreditversicherung haben Lieferanten mit bestehenden Forderungen gegen Praktiker und Max Bahr nun nicht mehr viele Optionen. Eine weiterhin flexibel einsetzbare Lösung stellt der Forderungsverkauf über die Debitos Forderungsbörse dar. So können Gläubiger von Praktiker und Max Bahr komplexe und langjährige Insolvenzverfahren abkürzen und von sofortiger Liquidität profitieren. Schließlich haben die meisten Lieferanten-Unternehmen ein hohes Interesse daran sich nicht weiter mit dem Verfahren beschäftigen zu müssen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Denn beim regresslosen Verkauf von Forderungen über Debitos gehen sämtliche Ausfallrisiken und Erlös-Chancen vollständig auf den Käufer über.

 



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