Q1 2013 sieht erneuten Anstieg der NPLs in Irland

Irische FlaggeUnter dem „Luck of the Irish“ wird die Fähigkeit der Iren bezeichnet, trotz widrigster Umstände immer wieder aufzustehen. Zugegebenermaßen bedarf dies auch einer gehörigen Kraftanstrengung sowie einer absoluten Abneigung gegen Lethargie. Angesichts der Tatsache, dass ein Fünftel aller irischen Baudarlehen im 1. Quartal 2013 mit einer Kreditsumme von 25,5 Milliarden Euro nicht vollständig zurückgezahlt wurde, werden die irischen Kreditnehmer sehr viel Kraft benötigen. Gleichzeitig benötigen die Banken Geduld, denn aktuell sind 12,3 Prozent dieser Darlehen als notleidende Kredite eingestuft. Dabei gilt ein Kredit erst dann als notleidend bzw. Non-Performing Loan (NPL), wenn er seit mehr als 90 Tagen nicht bedient wurde. Die Zentralbank der Grünen Insel erhofft sich allerdings für das laufende Jahr bessere Konjunkturdaten, damit der weitere Anstieg der NPLs (4. Quartal 2012: 11,5 Prozent) gestoppt werden kann. Schließlich ist die Normalisierung der Zins- und Tilgungsrückstände ein wichtiger Indikator für den erhofften und termingerechten Ausstieg Irlands aus dem EU-Schutzschirm.

Nationale Banken sind am Zug
Weder die Mitgliedsstaaten des Euro-Raums noch Irlands Regierung sind glücklich über eine Quote der notleidenden Baudarlehen in Irland. Da hilft es auch nicht, wenn irische Banker die Deutschen verhöhnen und damit Öl ins Feuer der Emotionen gießen. Vielmehr gilt es, im jeweils eigenen Stall aufzuräumen, denn notleidende Kredite steigen auch in anderen Ländern der Europas stetig an. In Irland wird von den kreditgebenden Banken in Zusammenarbeit mit ihren Schuldnern erwartet, bis Ende Juni mit 20 Prozent der in Zahlungsrückstand geratenen Kreditnehmern für alle Parteien tragfähige Lösungen entwickelt zu haben. Weiteren 50 Prozent der säumigen Darlehensnehmer soll bis Ende des Jahres ein entsprechendes Angebot gemacht werden. Sollten diese Bemühungen scheitern und sich die NPL-Quote auch im 4. Quartal 2013 erhöhen, müssen zum Teil erhebliche Abschreibungen vorgenommen werden.

Verkauf notleidender Kredite mit Vorteilen für alle Beteiligten
Deutsche Gläubiger genießen einen Vorteil, den Banken in anderen Staaten Europas (derzeit) nicht offensteht: Sie haben die Möglichkeit, notleidende Kredite im transparenten Auktionsverfahren über die Debitos Forderungsbörse an qualifizierte und im Vorfeld explizit selektierbare Käufer zu veräußern. Dabei profitieren sie von der Geschwindigkeit des Verkaufsprozesses – typisch sind 4 Wochen – und dem Wettbewerb zwischen den Käufern. Auf diese Weise lässt sich die Preisfindung kontinuierlich nachverfolgen, und am Ende der Auktion steht ein fairer Marktpreis. Auf diese Weise konnten hierzulande bereits einige NPL-Portfolien erfolgreich verkauft werden. Aber, und das ist entscheidend, auch der Schuldner profitiert, denn im typischen Fall wird ihm vom Käufer der Forderungen ein Großteil der Schulden erlassen. Auf diese Weise schafft Debitos die oft beschworene und selten realisierte Win-Win-Situation und unterstützt Banken dabei, die immer schärferen Auflagen der Regulierer zu erfüllen.

 



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