Deutsche mit schlechter Zahlungsmoral?

Was zählt, sind Zahlen … und BEzahlen. Dies gilt für den deutschen Mittelstand ebenso wie für Statistiken über die Zahlungsmoral deutscher Kunden und Verbraucher. Wenn das Bezahlen ausbleibt, erhalten im schlimmsten Fall die Unternehmen am Ende die Rechnung: Insolvenz wegen ausbleibender Zahlungen. Dies führte jüngst zur Pleite des Stromanbieters Flexstrom, da dieser eigenen Angaben zufolge offene Forderungen gegenüber seinen Kunden in Höhe von insgesamt rund 100 Millionen Euro schultern musste. Andererseits zeigt der D&B-Zahlungsindex im März einen leichten Anstieg der Zahlungsmoral deutscher Unternehmen, und auch Branchenverbände aus der Inkassowirtschaft bescheinigen den Deutschen eine gute Zahlungsmoral. Dennoch gibt es leider auch zahlreiche Beispiele, bei denen beispielsweise die öffentliche Verwaltung zahlungsunwillige Bürger erst durch das Versenden von Vollstreckungsbefehlen dazu motivieren kann, offene Forderungen aus Steuern, Gebühren, Beiträgen oder Bußgeldern zu begleichen.

Forderungsverkauf schafft Unabhängigkeit
Um dem Szenario einer wörtlichen „In-solvenz“ aufgrund offener Forderungen entgegenzuwirken, können Unternehmen erstmals einzelne Forderungen über die Debitos Forderungsbörse genau dann verkaufen, wenn zusätzliche Liquidität im Unternehmen benötigt wird. Auf Deutschlands erster Online-Forderungsbörse lassen sich in der Zukunft fällige, kaufmännisch ausgemahnte und sogar bereits titulierte Forderungen im für alle Beteiligten transparenten Auktionsverfahren versteigern. Mit dem frisch gewonnenen Geld können Unternehmen kurzfristige Liquiditätsengpässe ganz ohne Bank überbrücken und sich wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

 



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