Schlecker-Gläubigern bleibt noch Debitos als Lösung

Das Jahr 2012 hat einige prominente Insolvenzen hervorgerufen. Auch wir haben bereits über die Insolvenz von Schlecker berichtet. Nun gibt es in diesem Fall einige Neuigkeiten. Insbesondere die verschiedensten Gläubiger dürften von den Aussagen des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz nicht begeistert sein. Schließlich hatte der in seiner Funktion als Insolvenzverwalter in der Vergangenheit für eine Erhöhung der Insolvenzmasse gekämpft – und der Schlecker-Familie ein Vergleichsangebot abgerungen. Und doch scheint es nun so, dass selbst bei Zahlung der von Geiwitz angepeilten rund zehn Millionen Euro keine Hoffnung auf große Quotenzahlungen besteht. Immerhin stehen Forderungen der Gläubiger in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro aus. Wahrscheinlich wird Arndt Geiwitz daher dem Gericht eine Masseunzulänglichkeit anzeigen müssen. Im Ergebnis heißt dies, dass Gläubiger leer ausgehen dürften.

Debitos bietet Gläubigern eine attraktive Alternative
Schlecker-Gläubiger sollten zwar die Hoffnung nicht aufgeben, aber schnell handeln. Schließlich können sie über die Debitos Forderungsbörse ihre Forderungen gegen den einstigen Drogeriemarkt-Führer im Auktionsverfahren mit rund 120 qualifizierten Investoren verkaufen. Die Vorteile: es wird ein transparenter Preis erzielt, sie erhalten eine Zahlung, führen eine einmalige Buchung durch und können im Anschluss die Akte Schlecker endgültig schließen. Und Tatsache ist, dass auch Insolvenzquoten erfolgreich auf Debitos verkauft werden.

Schenkungen Anton Schleckers im Visier
Indes setzt Insolvenzverwalter Geiwitz weiterhin darauf, die Insolvenzmasse zu maximieren und damit den Gläubigern einen Teil ihrer Forderungen begleichen zu können. Dazu zählt auch die Hinterfragung möglicherweise unrechtmäßiger Schenkungen des Firmenpatriarchen Anton Schlecker an seine Familie kurz vor der Insolvenz. So übertrug Anton Schlecker beispielsweise seiner Frau Christa im Jahre 2009 eine Villa im Wert von rund zwei Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Sach- und Geldgeschenke, die an Familienangehörige getätigt wurden. Je nach Höhe und Zeitpunkt der Zuwendung könnten diese noch stärker ins Visier von Arndt Geiwitz geraten. Schließlich hatte der Insolvenzverwalter bereits im Januar angekündigt, Vermögensübertragungen des Schlecker-Gründers an dessen Familienangehörigen anzufechten. Dies dürfte allerdings noch eine Zeit in Anspruch nehmen. Gläubiger, die bereits heute einen Schlussstrich ziehen wollen, sollten sich allerdings idealerweise noch heute auf Debitos registrieren!

 



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