Deutscher Mittelstand verhalten optimistisch für 2013

Eine kürzlich vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) vorgestellte Studie zeigt, dass der deutsche Mittelstand verhalten optimistisch in das gerade begonnene Jahr schaut. Die ist das Ergebnis der traditionellen Umfrage unter 3.300 BVMW-Mitgliedsunternehmen aller Branchen zwischen den Jahren. Verbandspräsident Mario Ohoven sieht dieses Resultat in erster Linie positiv: „Der Mittelstand fungiert auch 2013 wieder verlässlich als Jobmotor. Die Unternehmer wollen investieren und zusätzliche Arbeitskräfte einstellen.“ Auch Debitos als Partnerunternehmen im BVMW trägt seinen Teil dazu bei, indem die Forderungsbörse Unternehmen erstmals den Verkauf von einzelnen Forderungen mit langen Zahlungszielen ermöglicht. Auf diese Weise steht kurzfristig zusätzliche Liquidität für Investitionen in Unternehmen zur Verfügung.

Mittelstand sieht Euro-Rettungspolitik äußerst kritisch
Obgleich der im BVMW organisierte deutsche Mittelstand laut Umfrage zu 88% zum Euro als Einheitswährung steht, wird die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung kritisch gesehen. „Jeder zweite Mittelständler lehnt den Verbleib aller heutigen Mitgliedsländer in der Eurozone ab“, so Ohoven. Ebenso kritisch ist die Haltung der Unternehmen hinsichtlich der Haftung Deutschlands für andere Länder der Euro-Zone. 87,4% der befragten Betriebe betrachten dies mit großer Skepsis. Insofern wundert es nicht, dass der weitere Verlauf der Eurokrise ein Thema ist, dass viele Mittelständler auch 2013 beunruhigt. Immerhin lassen sich über Debitos inzwischen auch Forderungen gegen Unternehmen im europäischen Ausland handeln – und so auch das Risiko möglicher Zahlungsausfälle an qualifizierte Investoren abgeben.

BVMW rechnet mit leichtem Wirtschaftswachstum
Insgesamt rechnet der BVMW weiterhin mit einem leichten Wirtschaftswachstum. Bis zu 1 Prozent werde das Bruttosozialprodukts 2013 zulegen, so der Verband. Allerdings basiert diese optimistische Einschätzung unter anderem auf einer guten Kreditversorgung in Deutschland. Verbandspräsident Mario Ohoven richtete weiterhin klare Worte an die Bundesregierung. Man solle von Wahlkampfgeschenken absehen und für Planungssicherheit sorgen, also auch Großprojekte wie Stuttgart 21 nicht weiter verzögern und auch bei der Eniergiewende Vorsicht walten lassen. Dazu gehört die Forderung des BVMW nach einer Verringerung der Stromsteuer, um den Mittelstand zu entlasten. Zudem dürfe die europäische Haftungsunion sich nicht zu einer Transferunion entwickeln.

Wir sind auf Ihre Kommentare gespannt – was treibt Sie in 2013 um?

 



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