Welche Branchen am meisten unter Zechprellern leiden

Eine aktuelle Umfrage unter den 560 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) zeigt kurz vor Weihnachten auf, wie brisant die Verschuldung von Verbrauchern sein kann. So hat sich laut der Studie die Zahlungsmoral der Deutschen in diesem Jahr dermaßen verschlechtert, dass jedes vierte Unternehmen über eine mangelhafte Zahlungsbereitschaft klagt. Die Aussichten auf das kommende Jahr sind ebenso wenig rosig: 47 Prozent der BDIU-Mitgliedsunternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, erwarten im Jahr 2013 eine weitere Verschlechterung der Zahlungsmoral. Nur drei Prozent der Inkasso-Unternehmen rechnen mit einer verbesserten Zahlungsmoral. Doch welche Branchen leiden eigentlich am meisten unter Zechprellern?

Vermieter und Handwerker am stärksten betroffen
Die Studie zeigt: Jeder zweite Vermieter leidet unter der abnehmenden Zahlungsbereitschaft seiner Mieter. Im Handwerk beschweren sich fast genauso viele Unternehmen (49 Prozent) über ausbleibende Rechnungseingänge. Energieversorger und der Versandhandel belegen mit 36 Prozent die nächsten Plätze, gefolgt von Fitnessstudios (30 Prozent). Banken und Versicherer können mit 9 Prozent über eine weniger stark ausgeprägte, schlechte Zahlungsmoral ihrer Kunden klagen. Ein Lichtblick: Ganz unabhängig von der Branche bietet die Debitos Forderungsbörse jedem Unternehmen die Chance, sich Unabhängigkeit von der Entwicklung der Zahlungsmoral seiner Kunden zu sichern. Schließlich können Unternehmer frei entscheiden, wann sie welche Forderungen zu welchen Konditionen zum Verkauf anbieten. Auf diese Weise sichern sie sich ganz unabhängig von traditionellen Kapitalgebern kurzfristige Liquidität auf Abruf.

Verschiedene Gründe für Zahlungsausfälle bei Verbrauchern
Die Gründe für verspätete Zahlungen durch Verbraucher oder einen kompletten Zahlungsausfall sind mannigfaltig. An erster Stelle stehen hier Überschuldung (95 Prozent) und Arbeitslosigkeit (61 Prozent). Immerhin 46 Prozent der Verbraucher führen temporäre Liquiditätsengpässe als Grund für verzögerte Zahlungen an, und immerhin 14 Prozent der Konsumenten vergessen schlichtweg, ihre Rechnungen zu begleichen. Viel schwerer jedoch wiegt, dass 57 Prozent der Konsumenten ihre Rechnungen vorsätzlich nicht bezahlen. Der Versandhandel berichtet gar, dass über 87 Prozent der Nichtzahler ihre Zeche bewusst prellen. Gerade vor Weihnachten sind also Vorsicht und vorausschauendes Handeln gefragt. In weiser Voraussicht lohnt sich vor allem die kostenlose Registrierung bei Deutschlands erster Forderungsbörse, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und bei Zahlungsausfällen sofort handeln zu können.

 



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