Entspannung bei Insolvenzen nimmt ab

Die jüngste Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Entspannung bei der Anzahl der Insolvenzsituation in Deutschland merklich nachlässt. Zwar werden sich laut Schätzungen der Studie die Unternehmensinsolvenzen dieses Jahr um 2,1% auf 29.500 Fälle reduzieren, doch fällt der Rückgang damit weniger stark aus als noch in den beiden Jahren zuvor (2010 und 2011 Rückgänge von 2,6 und 6,1 Prozent). Interessant hierbei ist auch der Unterschied zu den Insolvenzzahlen des Bundesverbands Deutsche Inkassounternehmen. Erfreulicher ist in jedem Fall der laut der aktuellen Studie stattfindende Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen. So wird die magische Marke von 100.000 Insolvenzen in diesem Jahr nur noch knapp überschritten (101.500) und damit ein Rückgang um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Leider steigen trotz abnehmender Anzahl der Insolvenzen die Schäden für Gläubiger von Insolvenzfällen in diesem Jahr um 17 Milliarden Euro auf 38,5 Milliarden Euro.

Forderungsverkauf beugt Insolvenzschäden vor
Angesichts dieser Zahlen müssen sich Unternehmen nach Alternativen zum Totalausfall von Forderungen umsehen. Die Debitos Forderungsbörse bietet hier eine innovative Möglichkeit, um Forderungen im Auktionsverfahren zu verkaufen. Dies bietet neben Flexibilität ohne Rahmenverträge vor allem ein Level an Transparenz in der Preisfindung, das über bilaterale Verhandlungen nicht erreicht werden kann. Auf diese Weise profitieren auch kleinere und mittlere Unternehmen von einer Maximierung ihrer Erlöse. Schließlich sind laut Creditreform gerade diese Unternehmen am stärksten von der Zunahme bei den Insolvenzen betroffen. So werden dieses Jahr um die 150 Firmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro Insolvenz anmelden (2011: 90 Unternehmen). Im Bereich des Jahresumsatzes zwischen 25 und 50 Millionen Euro wird die Anzahl der Insolvenzfälle um 20% auf dann 180 Firmen steigen.

Positive Zahlen bei kleinen Betrieben und jungen Unternehmen
Die kleinen Betriebe (Umsatz zwischen 100.000 und 250.000 Euro/Jahr) hingegen gehen gestärkt ins neue Jahr. 2012 werden „nur“ 6.340 Unternehmen eine Insolvenz anmelden müssen, was einen Rückgang um 5,9% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Und auch die jungen Firmen freuen sich über rückläufige Insolvenztendenzen: Die Studie vermeldet 6,1% weniger Pleiten bei Unternehmen, die nicht älter als zwei Jahre sind. Andererseits wird die Zahl der Insolvenzen bei Firmen, bei denen zwischen drei und vie Jahren seit deren Gründung verstrichen sind, um 9,5% zunehmen und Ende 2012 schätzungsweise bei 5.170 Fällen liegen. Nicht selten sind die Gründe für die Insolvenz darin zu finden, dass die Finanzierung auf zu wackligen Beinen stand. Es wird also nicht nur für junge Gründer Zeit, sich durch den Verkauf offener Forderungen frische Liquidität auf Abruf zu sichern.

 



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