Zahlungsmoral der Deutschen bessert sich

Die Zahlungsmoral der Deutschen scheint den sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten zu trotzen. Dies suggerieren zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Hierfür wurden 4.000 Unternehmer bezüglich der Zahlungsmoral ihrer Kunden befragt. 79% gaben dabei an, dass ihre Rechnungen spätestens nach 30 Tagen beglichen würden. Noch im Frühjahr lag der Wert bei nur 78,4%. Diese Stärkung der Zahlungsmoral, gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten, verwundert auch die Experten von Creditreform. Man sei überrascht, hieß es seitens der Wirtschaftsauskunftei.

Spürbare Zunahme der Forderungsausfälle
Diese überraschend erfreuliche Entwicklung wird jedoch durch eine deutliche Zunahme der Forderungsausfälle getrübt. So geben 9,2% der befragten Unternehmen an, Forderungsausfälle in Höhe von mehr als 1% des Jahresumsatzes hinnehmen zu müssen. Für diese Unternehmen bietet die Debitos Forderungsbörse eine Möglichkeit, durch Verkauf auch bereits ausgefallene Forderungen zu verwerten. Dieses innovative Modell gewinnt an Bedeutung, denn im Vorjahr hatten „lediglich“ 9% der Unternehmen Forderungsausfälle in Höhe von mehr als 1% ihres Umsatzes zu beklagen. In erster Line waren es Unternehmen aus den Bereichen Bau und Verkehr sowie aus dem Dienstleistungssektor, die einen Komplettausfall von Forderungen verkraften mussten. Gerade bei kleineren mittelständischen Firmen kann dies zu erheblichen und zum Teil existenzbedrohenden Liquiditätsengpässen führen. Daher profitieren diese Unternehmen besonders von einer Erhöhung ihrer Liquidität durch den kurzfristigen Verkauf einzelner Forderungen – und wappnen auf diese Weise vor potentiellen Zahlungsausfällen.

 



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