Schlechte Zahlungsmoral verzögert Berliner Großflughafen

Wir alle sind erprobt im Erdulden von Verspätungen auf Flughäfen. Wenn sich aber Zahlungen an Baufirmen verzögern, möchten sich vor allem die betroffenen Auftragnehmer nicht in Geduld üben. So warten zahlreiche Baufirmen des Berliner „Willy Brandt“ seit mehreren Monaten auf die Begleichung ihrer Rechnungen – und das, obwohl große Teile des Baus bereits fertiggestellt sind. Die Ungewissheit darüber, wann nun endlich die endgültige Abnahme erfolgt, frisst ebenso an der Substanz vieler Baufirmen, wie ihre ausstehenden Forderungen. Schließlich müssen diese vorfinanziert werden. Betroffene sprechen von einer grausamen Zahlungsmoral seitens der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), Bauherrin und künftige Betreiberin des Flughafens. Kein Wunder also, dass die Verzögerungen bei Bauabnahmen und Endabrechnungen den Zeitplan für die endgültige Fertigstellung des Flughafens wiederholt hinfällig werden ließen.

Parkhäuser am Flughafen: Offene Forderungen von 60 Millionen Euro
Die Auftragnehmer müssen vor allem so lange auf ihr Geld warten, da sich seit Monaten die behördlichen Abnahmen vor allem der Nebengebäude verzögert. Die drei Parkhäuser des neuen Berliner Flughafens beispielsweise sind einem internen Bericht der (FBB) zufolge bereits seit März 2012 praktisch „parkbereit“. Alleine hier stehen Forderungen in Höhe von 60 Millionen Euro aus, so Betroffene. Insgesamt wird der unter Zeitdruck stehenden Flughafengesellschaft neben Schlampigkeit bei der Planung nun also auch Schlampigkeit beim Bezahlen ihrer Auftragnehmer vorgeworfen. Letztlich müssen gerade kleinere am dem Bau beteiligte Firmen Kosten für Material und Personal vorstrecken. Verzögerte Abnahmen und Zahlungen können aber gerade für sie existenzbedrohend sein.

Nicht warten, sondern handeln: Forderungsverkauf macht’s möglich
Das Beispiel des Berliner Großflughafens zeigt, dass eine schlechte Zahlungsmoral nicht nur seitens der öffentlichen Hand eine Kettenreaktion bezüglich finanzieller Schieflagen auslösen kann. Schließlich hängen an den großen Auftragnehmern eine Vielzahl kleinerer Subunternehmen. Dieses trifft das Warten auf die Zahlungen mitunter härter. Um sich als Unternehmen ein Stück Unabhängigkeit zu leisten, bietet die Debitos Forderungsbörse eine flexible Liquiditätslösung, wie es sie in Deutschland bisher nicht gegeben hat. Erstmalig können Unternehmer entscheiden, ob, wann und welche Forderungen sie zu welchen Konditionen verkaufen wollen. So lassen sich kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken oder lukrative Neuaufträge annehmen, ohne das ein Betriebsmittelkredit ausgereizt werden muss.



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