Grenzt Gebührenerhöhung der Gema an Wegelagerei?

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) plant für Januar 2013 eine Gebührenerhöhung. Für Club- und Diskobetreiber könnte dies ein empfindlicher Stoß sein, stehen doch bei der Anpassung der GEMA-Tarife Zahlen im Raum, die manchen Tanztempel zum Einsturz bringen könnten. Bis zu 650 Prozent mehr müssten dann seitens der Clubs und Diskos jährlich an die GEMA abgeführt werden. Dass dies für zahlreiche Betreiber ruinös ist, sieht mittlerweile nicht nur die Schwarz-Gelbe Koalition so, sondern auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). Dieser kritisiert die Gebührenreform der Musikverwertungsgesellschaft, die lediglich zu Verteuerungen und nicht zu einem Mehr an Transparenz führe.

Kakophonie im Gebührendschungel
In einer Pressemitteilung führt die DEHOGA ein Beispiel an, an dem sie die fehlende Transparenz der neuen GEMA-Gebühren aufzeigt. So wären ab Januar 2013 plötzlich 50% mehr Gebühren fällig, wenn eine Veranstaltung mit Musik mehr als fünf Stunden dauert. Dies empfindet nicht nur DEHOGA-Präsident Fischer als sehr befremdend. Schließlich hätten DEHOGA und GEMA in den letzten Jahren immer zueinander gefunden, wenn es um verträgliche Gebührenanpassungen ging. Eine angemessene Vergütung der Urheber sei auch immer im Sinne des Hotel- und Gaststättenverbandes. Die Gebührenreform befindet sich aktuell in einem Schiedsverfahren, in welchem das Deutsche Marken- und Patentamt die geplanten Veranstaltungstarife prüft und seitens eines Richters ein Einigungsvorschlag unterbreitet wird. Sofern GEMA und DEHOGA sich nicht darauf einigen können, sieht man sich vor Gericht wieder.

Wohlklang für die Kasse: Der Forderungsverkauf
Um auf horrende Forderungen und ausbleibende Einkünfte gleichermaßen flexibel reagieren zu können, empfiehlt sich auch für Musiklokalbetreiber der Verkauf offener Forderungen über die Debitos Forderungsbörse. So lässt sich nämlich auf Abruf das in Forderungen gebundene Kapital in Liquidität umwandeln. Dabei sorgt das Auktionsverfahren unter den potentiellen Käufern für ein deutliches Mehr an Transparenz. Die Kontrolle über die eigenen Angebote bleibt dabei jederzeit bei den verkaufenden Unternehmen, denn schließlich lassen sich Mindestpreis und Laufzeit der Auktionen individuell bestimmen. Das ist Musik in den Ohren für jeden Unternehmer!

 



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