Insolvenzen bedeutender Firmen häufen sich

In den letzten Monaten haben die Alarmglocken für einige deutsche Unternehmen laut geschrillt – und schrillen inzwischen zum Teil gar nicht mehr. So haben gemäß der Wirtschaftsauskunftei Creditreform die Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7% zugenommen. Konkret rutschten von Januar bis Juni dieses Jahres 5.200 deutsche Firmen in die Pleite. Dennoch verlief der Anstieg der Insolvenzen insgesamt moderat, was vor allem der guten Binnenkonjunktur und dem starken Baugewerbe bzw. verarbeitenden Gewerbe zu verdanken ist. Zum Vergleich: Die Zahl der privaten Insolvenzen ging im selben Zeitraum um 1,4% zurück und betrug 50.800 Fälle. Es ist also auf den Rückgang bei den Privatinsolvenzen zurückzuführen, dass die Summe aller Insolvenzen geringer als im Vorjahreszeitraum ausfiel.

Schlecker, Q-Cells und Solarwatt: Prominente Fälle häufen sich
Hinter den anonymen Zahlen stehen natürlich auch konkrete Ereignisse, über die wir von Debitos immer wieder berichten. Zu den prominentesten Fällen gehören unter anderem die Pleite von Q-Cells, die Fluchten von Solarwatt, der SIAG Schaaf Industrie AG und Leiser unter den ESUG-Rettungsschirm sowie das Drama um Schlecker. Euro-Krise und restriktivere Kreditvergabekriterien der Banken kombiniert mit Fehlern des Managements hinterlassen nun auch in der robusten deutschen Volkswirtschaft ihre Spuren. Auf gut 16,2 Milliarden Euro schätzt Creditreform die durch die Unternehmenspleiten im ersten Halbjahr 2012 entstandenen finanziellen Schäden für die deutsche Wirtschaft. Dabei spielten natürlich die großen Pleiten ein besondere Rolle, denn auch auf die Arbeitsagenturen kommen erhebliche Kosten zu.

Die Debitos Forderungsbörse: Insolvenz vorbeugen und Liquidität generieren
Angesichts steigender Unternehmensinsolvenzen und strengerer Kreditvergabekriterien ist die Sicherung und Generierung von Liquidität ein immer wichtigeres Thema für Firmen. Mit dem Forderungsverkauf über die Debitos Forderungsbörse sichern Unternehmen sich eine flexible Möglichkeit, das in offenen Forderungen gebundene Kapital kurzfristig in wertvolle Liquidität umzuwandeln. So lassen sich auch ohne lange Verhandlungen eventuelle Liquiditätsengpässe überbrücken. Vielleicht hätte sich so die eine oder andere In-Solvenz strukturell gesunder Unternehmen vermeiden lassen?

 



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