Abnehmende Zahlungsmoral und steigende Privatinsolvenzen prognostiziert

Der Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) hat in seiner Frühjahrsumfrage 560 BDIU-Mitgliedsunternehmen hinsichtlich ihrer Einschätzung der Entwicklung bei Unternehmens- und Privatinsolvenzen für das laufende Jahr befragt. Das Ergebnis: 2012 werden sowohl die Unternehmensinsolvenzen (32.000 im Vergleich zu 30.099 in 2011) als auch die Verbraucherinsolvenzen (105.000 verglichen zu 103.289 im letzten Jahr) leicht ansteigen. Den hauptsächlichen Grund hierfür sehen die befragen Unternehmen in den zunehmend negativen Rahmenbedingungen in Europa. Mit Hinblick auf eine ebenso leicht negative Prognose für die Entwicklung der Zahlungsmoral in 2013 sagt BDIU-Präsident Wolfgang Spitz: „Diese leicht negativen Aussichten sind fast ausschließlich der negativen Entwicklung in Europa zuzurechnen, der sich eine exportorientierte Volkswirtschaft wie die bundesdeutsche nicht vollständig entziehen kann.“ Er bekräftigt zudem, dass Unternehmen Vorsorge treffen und sich mit entsprechenden Maßnahmen im Forderungsmanagement wappnen müssen.

Problembranchen und Dominoeffekt bei Privatinsolvenzen
Laut Einschätzung der an der BDIU-Umfrage teilnehmenden Inkassounternehmen sind es vor allem Handwerksbetriebe (56%), die stark unter der verschlechterten Zahlungsmoral ihrer Kunden leiden. Aber auch Vermieter (48%) und der Versandhandel (38%) sind stark in Mitleidenschaft gezogen, was ausbleibende Zahlungen im Frühjahr 2012 angeht. Grund für die schlechte Zahlungsmoral der Kunden gerade dieser Branchen ist, dass es sich hier vornehmlich um private Verbraucher handelt und 10% aller deutschen Erwachsenen überschuldet sind. Dazu BDIU-Präsident Wolfgang Spitz: „Die Überschuldung der Verbraucher ist ein Gift für die ganze Wirtschaft.“ Der dann eintretende Dominoeffekt kann im Extremfall bis zur Insolvenz führen.

Nicht alles schlecht dank positiver Entwicklung am Arbeitsmarkt
Auch wenn die Indikatoren eine Verschlechterung der Zahlungsmoral der Unternehmen und einen Anstieg der Verbraucherinsolvenzen für die kommenden Monate zeigen, sind die Werte insgesamt nicht durchweg negativ. So benennen laut der Umfrage nur noch 58% der Inkassounternehmen (2010: 82% und 2011: 67%) eine Arbeitslosigkeit als Grund für Privatinsolvenzen. „Wer Arbeitsplätze schafft, sichert auch den Unternehmen in diesem Land wertvolle Liquidität und versetzt sie in die Lage, weiter in den Aufschwung zu investieren“, kommentierte BDIU-Präsident Wolfgang Spitz diese Zahlen. Auch äußerte sich Spitz sich im Rahmen der Vorstellung der Umfrageergebnisse zum Thema einer kürzeren Wohlverhaltensperiode: „Eine schnellere Restschuldbefreiung wäre ein falsches Signal. Sie ermuntert zum Schuldenmachen.“

Mit Debitos offene Forderungen in Liquidität umwandeln
Die Ergebnisse der BDIU-Frühjahrsumfrage zeigen deutlich, dass unbezahlte Rechnungen Unternehmen schnell in eine finanzielle Schieflage bringen können. Die Debitos Forderungsbörse bietet mit der Möglichkeit des Verkaufs offener Forderungen Unabhängigkeit von der Zahlungsmoral der Kunden. Unternehmen können hier ihre offenen Forderungen auf einem Marktplatz zum Verkauf anbieten und treffen dabei auf eine Vielzahl potentieller Käufer. Dadurch profitieren sie neben kostenloser Registrierung auch von hoher Transparenz bei der Preisfindung. Debitos von Unternehmern für Unternehmer konzipiert und orientiert sich mit seinem Angebot eng an der unternehmerischen Realität. Da leider in der Praxis immer wieder auch Forderungen ausfallen, ist ein Forderungsverkauf die beste Antwort auf sinkende Zahlungsmoral und optimale Prävention vor einer möglichen Folgeinsolvenz.

 



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