Fremdkapital zur Finanzierung von Wachstum? Der Mittelstand bleibt kritisch

Mit Debitos bietet sich Unternehmen eine innovative Möglichkeit, sich zu finanzieren und das in ihren Forderungen gebundene Kapital kurzfristig zu realisieren. Trotzdem macht eine Finanzierung über Fremdkapital bis zu einem gewissen Grad Sinn, da sich über die Zinszahlungen die Steuerlast reduzieren lässt. Nun kommt die Studie „Gute Schulden – schlechte Schulden: Unternehmertum in schwierigen Zeiten“ der Commerzbank zu dem Ergebnis, dass vor allem der Mittelstand die Fremdkapitalfinanzierung für Investitionen in Wachstum aktuell „zu wenig“ nutzt. Allerdings hat die Commerzbank als Auftraggeber der Studie auch ein nicht unerhebliches Interesse, Unternehmen zur Aufnahme von Fremdkapital zu motivieren.

Risikoaversion des Mittelstands gegenüber Fremdkapitalfinanzierung
Dabei ist diese Risikoaversion in Anbetracht der Euro-Krise nicht nur verständlich sondern hat sich bereits als weise bewahrheitet. Schließlich hat neben den in den letzten Jahren erledigten unternehmerischen Hausaufgaben auch eine gesunde Portion an Skepsis dazu beigetragen, dass der Mittelstand die aktuelle Krise bislang relativ unbeschadet übersteht. Dabei treiben nicht nur deutsche Unternehmer verschiedene Fragen um: Wie wird sich die Krise der Einheitswährung auf die deutsche Konjunktur auswirken? Was werden die effektiven Auswirkungen von Basel III auf die Unternehmen sein? Welche Auflagen werden zukünftig mit der Kreditvergabe verbunden sein? Angesichts dieser Fragen ist es verständlich, dass gut 75% der befragten Unternehmer bei dem Stichwort „Schulden“ vor allem an die damit verbundenen Risiken denkt.

Kurzfristige Flexibilität entscheidet
Die im Titel der Studie genannte Unterscheidung zwischen guten und schlechten Schulden ist nicht von der Hand zu weisen und erklärt, warum die befragten Unternehmen Fremdkapital immer skeptischer beurteilen. Schließlich vereinfachen alternative Finanzierungsinstrumente wie die Debitos Forderungsbörse das unternehmerische Leben in vielerlei Hinsicht: Unternehmen realisieren durch den Forderungsverkauf kurzfristig Werte und erhalten Liquidität, ohne sich strengen Kreditauflagen („Covenants“) unterwerfen zu müssen. Gleichzeitig können sie situationsspezifisch entscheiden, wann welche Forderungen zu welchem Preis verkauft werden, um sofort Liquidität zu generieren. Gerade diese Flexibilität bei der Unternehmensplanung schätzen die in der Untersuchung der Commerzbank befragten Unternehmen. So wird anstelle von „schlechten“ Schulden der Forderungsbestand optimiert, ohne sich in die Abhängigkeit von Kapitalgebern und deren Auflagen zu begeben.

 



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