Letzte Runde bald gefahren? Nürburgring im Fokus der EU-Kommission

Allein der Name „Nürburgring“ versetzt nicht nur Rennbegeisterte turnusmäßig in Verzückung. So ist die prestigeträchtige Rennstrecke in der Eifel auch als Eventlocation bestrebt, neue Besuchergruppen anzulocken. Jetzt ist sie zudem Schauplatz eines Streits zwischen ihren Pächtern Kai Richter und Jörg Lindner und dem Eigentümer, dem Land Rheinland-Pfalz. Provisorischer Höhepunkt des Kopf-an-Kopf-Rennens ist eine nun erwirkte Räumungsklage des Nürburgrings aufgrund seit Monaten ausstehender Pachtzahlungen. Parallel dazu beschäftigt sich auch die EU-Kommission mit der Eifel-Rennstrecke. Es geht um Beihilfen in Höhe von 524 Millionen Euro, deren Zahlung an die Nürburgring GmbH als Investitionsbeihilfe interpretiert werden könnte. Diese sind jedoch innerhalb des EU-Binnenmarktes nicht erlaubt. Die möglich Folge: Die Gesellschaft, die zu 90% dem Land Rheinland-Pfalz und zu 10% dem Kreis Ahrweiler gehört, müsste die Gelder zurückzahlen und wäre damit vermutlich insolvent.

Pleiten-Panne für Rennstrecke?
Unabhängig davon, wie sich der Rechtsstreit zwischen Rheinland-Pfalz und den beiden Gesellschaftern der Nürburgring Automotive GmbH (NAG) entwickelt und ob deren Vergleichsvorschlag von der Landesregierung angenommen wird – das Damoklesschwert namens Insolvenz hängt weiterhin drohend über jeder Schleife des Nürburgrings. Sollten nämlich die Nachforschungen der EU-Kommission ergeben, dass die 524 Millionen Euro Beihilfen zu Unrecht an die Nürburgring GmbH flossen, müsste diese die Gelder zurückzahlen. Dies hieße für die Betreibergesellschaft, dass die Zielgerade auf dem Weg in die Insolvenz erreicht wäre. Gleichzeitig würde dies auch für den selbstbewussten Ministerpräsidenten „König“ Kurt Beck eine herbe Niederlage bedeuten, denn das Land Rheinland-Pfalz wäre gezwungen, einen privaten Käufer für die legendäre Rennstrecke und den neuen Freizeitpark zu finden. Nicht zuletzt aufgrund einer Bürgschaft des Landes für ein Darlehen an die Nürburgring GmbH befürchtet die CDU-Opposition bei einer Insolvenz nun folgenschwere Auswirkungen auf den Landeshaushalt.

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