Nach der Insolvenz: Großes Interesse an Schlecker

Das Interesse an der insolventen Drogeriekette Schlecker wächst. Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte jüngst von sechs „ernstzunehmenden“ Interessenten gesprochen. Dazu gehört, wie jetzt bekannt wurde, neben Düsseldorfer Beratungs- und Investmenthaus Droege International Group auch der osteuropäische Finanzinvestor Penta Investments. Wer von diesen sechs Bewerbern letztlich das Rennen macht, entscheidet sich voraussichtlich im nächsten Monat. Maßgeblich ist laut Geiwitz dabei vor allem der Preis, den potentielle Investoren zu zahlen bereit sind, zumal es auch um die Sicherung der verbliebenen 13.500 Arbeitsplätze geht. Darüber hinaus sind auch die beiden Sprösslinge des Schlecker-Gründers Anton Schlecker Meike und Lars Schlecker daran interessiert, weiterhin am Familienunternehmen beteiligt zu sein, und streben eine Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer an.

100 Millionen Euro: Obergrenze für Schlecker-Übernahme
In Finanz- und Gläubigerkreisen gilt derzeitig eine Obergrenze von 100 Millionen Euro für die Übernahme dessen, was von Schlecker noch übrig ist. Schließlich, so der Interessent Penta, müssten rund 90 Millionen Euro für die Modernisierung der verbliebenen Schlecker-Filialen aufgewendet werden. Zumindest peilt die Investment- und Immobiliengruppe mit Hauptsitz in Prag keinen weiteren Stellenabbau an. Für Meike und Lars Schlecker ist laut Penta eine symbolische Minderheitsbeteiligung vorstellbar. Wer auch immer den Zuschlag erhalten mag: Fest steht, dass Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz bei der Entscheidung auf die Zustimmung der Gläubiger angewiesen ist. Diese werden sich wahrscheinlich für den Investor aussprechen, der ihnen den besten Kaufpreis und damit die besten Aussichten auf die (zumindest anteilige) Rückzahlung ihrer Außenstände bietet.

Abspaltung von IhrPlatz im Gespräch
Schlecker-Insolvenzverwalter Geiwitz ist bestrebt, eine „Paketlösung“ für die gesamte Schlecker-Gruppe zu finden, auch um die verbliebenen Arbeitsplätze bei der Schlecker-Tochter IhrPlatz zu sichern. Sollte dies jedoch nicht möglich sein, sei auch eine Einzellösung denkbar bzw. würde diese auch geprüft. Diese Meinung teilt auch der Insolvenzverwalter von IhrPlatz, Werner Schneider. Vor allem Penta möchte – ob Paket- oder Einzellösung – eine zeitnahe Entscheidung: „Die Situation der Schlecker-Gruppe ist sehr kompliziert, und es wird nötig sein, die Probleme ohne unnötige Verzögerungen zu lösen“, so Penta-Sprecher Martin Danko.

Liquidität auf Abruf mit der Debitos Forderungsbörse
Wie aber sieht es mit den Zulieferbetrieben Schlecker aus? Vor allem die kleineren und mittleren Unternehmen reduzieren ihre Handlungsoptionen, da sie ihr in ausstehenden Forderungen gebundenes Kapital nicht operativ nutzen können. Für sie bietet es sich an, die zahlreichen Vorteile der Debitos Forderungsbörse zu nutzen. Das innovative Konzept erlaubt es Unternehmen erstmalig, sowohl frische als auch bereits ausgefallene Forderungen einzeln oder im Paket gebündelt zu verkaufen. Dabei bringt die Plattform verkaufende Unternehmen über einen einzigen Kanal mit einer Vielzahl potentieller Investoren zusammen. Gleichzeitig resultiert das Auktionsverfahren stets in vollständiger Transparenz bei der Preisfindung. Dank des frei wählbaren Mindestpreises behalten verkaufende Unternehmen die vollständige Kontrolle über ihre Forderungen – Transaktionsgebühren von maximal 3,5% des Verkaufspreises fallen nämlich ausschließlich bei Erfolg an. Ansonsten ist die Debitos Forderungsbörse ebenso wie die Registrierung vollständig kostenlos.

 



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