Wer oder was sind "die Märkte", und wie funktionieren sie?

In jüngerer Zeit geraten die äußerst unpräzise als „die (Finanz-)Märkte“ bezeichneten Marktplätze in Verruf. Hier seien Spekulanten am Werk, welche die Scheitelöffnung der verschiedensten sich ständig vergrößernden Euro-Rettungsschirme genutzt hätten, um die in höchsten Regierungskreisen verhandelten Vereinbarungen zur Realisierung finanzieller Vorteile zu torpedieren. So erklären sich zumindest viele europäische Politiker mit ihrem nachgewiesen fundiertem Finanzwissen die Euro-Krise, die nach und nach immer mehr Volkswirtschaften an der südlichen Peripherie der Euro-Zone zu erschüttern droht. Zu fragil scheinen vielen Anlegern die Versprechungen der betroffenen Nationen, rigide Sparmaßnahmen ebenso rigide einzuhalten, um das Defizit zumindest nicht weiter explodieren zu lassen. Die Folge: Eine Flucht aus ehemals als sicher geltenden Staatsanleihen. Die sinkende Nachfrage führt zu steigenden Zinsen,  die Rekapitalisierung klammer Staaten zu noch mehr Schulden. Eine Spirale setzt sich in Gang, die sich selbst und ständig aufs Neue befeuert.

„Die Märkte“: Im Grunde funktionieren sie alle gleich
Wer aber sind „die Märkte“? Wenn wir Wochenmärkte besuchen, wissen wir, dass die Händler nicht aus purem Vergnügen von morgens bis abends ihre Waren anbieten. Sie stehen dort, um mindestens so viel Geld zu verdienen, dass sie neben ihren Standgebühren, Personal und Produktionskosten auch sich selbst finanzieren können. Auch sie sind also der Markt. Die grundsätzliche Funktionsweise von Märkten sei hier anhand eines anschaulichen Beispiels erklärt:

Ein Verkäufer von bemalten Ostereiern hat einen Unfall, bei dem sämtliche Eier zerbrechen. Alle Akteure des lokalen Ostereierhandels hören von diesem Missgeschick. Auf der einen Seite wissen die Kunden, dass jetzt weniger Ostereier angeboten werden und fragen mehr bei den anderen Anbietern nach. Auf der anderen Seite erfahren auch die übrigen Händler von der Verknappung des Angebots und reagieren mit entsprechenden Preissteigerungen. Viele Marktbesucher tätigen jetzt Panikkäufe, bevor alle Händler die Preise für Ostereier ansteigen lassen. Nicht anders funktionieren die Finanzmärkte. Auch sie richten sich nach Angebot und Nachfrage, und dadurch regelt sich auch die Preisfindung.

Handelsplätze verlegen und das Ruder selber in die Hand nehmen
Moderne elektronische Märkte und Handelsplätze sind allerdings nicht mehr an statischen Räume gebunden. Das hat auch Debitos erkannt und hat die erste Online-Forderungsbörse für Unternehmen geschaffen. Kapitalsuchende Unternehmen können hier sowohl Forderungen mit langem Zahlungsziel als auch bereits ausgefallene Forderungen verkaufe, und zwar ohne Bindung an Rahmenverträge oder beschränkenden Auflagen eines Bankkredits. Somit erschließt sich eine alternative Finanzierungsquelle, durch welche die Abhängigkeit von traditionellen Kapitalgebern reduziert werden kann. Dank Internet ist die Registrierung jederzeit kostenlos möglich.

 



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