Bundesländer im Vergleich: Überraschende Unterschiede in der Zahlungsmoral

Laut Schufa-Kredit-Kompass 2012 unterscheidet sich die Zahlungsmoral der Bürger in den deutschen Bundesländern zum Teil erheblich. Der Schufa-Ländervergleich berücksichtigt dabei alle Personen, die in einem Bundesland leben und (mindestens) ein sogenanntes „Negativmerkmal“ aufweisen. Dabei unterscheidet die Schufa zwischen weichen und harten Negativmerkmalen. Zur ersten Kategorie zählen Zahlungsstörungen bei Krediten, Telekommunikations- und Handelsrechnungen, aber auch Unregelmäßigkeiten bei Leasingverträgen oder Girokonten. Harte Negativmerkmale hingegen sind Eidesstattliche Versicherungen oder auch Verbraucherinsolvenzen.

Süden und Südosten Deutschlands besser als Bundesdurchschnitt
Im Bundesdurchschnitt beträgt der Anteil der Personen mit Negativmerkmalen 8,8 Prozent. Dabei heben sich die südlichen Bundesländer (Bayern: 6,5 %, Baden-Württemberg: 6,9 %) positiv ab. Aber auch der Freistaat Sachsen (7,7 %) und Thüringen (8,3 %) liegen mit ihrer Anzahl an Bürgern mit Negativmerkmalen unterhalb des Durchschnitts auf Bundesebene. Als letztes Bundesland oberhalb des Bundesdurchschnitts von Personen mit Negativmerkmalen rangiert Hessen mit 8,5 % der dort lebenden Personen. Rheinland-Pfalz liegt mit seinen 8,8 Prozent genau im landesweiten Schnitt, während Niedersachsen eine leicht höhere Quote (8,9 %) aufweist.

Berlin und Bremen mit roter Laterne
Die „Spitzenposition“ der Bundesländer Berlin (12,4 %) und Bremen (11,9 %) in Sachen Negativmerkmale ist wenig erfreulich. Aber auch Nordrhein-Westfalen (10,4 %) und Sachsen-Anhalt (10,2 %) sind sich ungeachtet der regionalen Entfernung sehr nahe, was die durchschnittlichen Schufa-Negativmerkmale ihrer Bürger betrifft. Im Zahlungsmoral-Mittelfeld finden sich Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (je 9,8 %), das Saarland (9,5 %), Schleswig-Holstein (9,4 %) und Brandenburg (9,0 %). Böse Zungen weisen darauf hin, dass die Korrelation zwischen politischer Regierung und Zahlungsmoral der in diesen Bundesländern lebenden Personen durchaus interessant ist…

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