Deutsche Bank und Leo-Kirch-Erben: Vergleich vertagt

Noch vor wenigen Wochen schien eine Einigung zwischen der Deutschen Bank und den Erben des verstorbenen Medien-Moguls Leo Kirch zum Greifen nah. Damit hätte der seit zehn Jahren andauernde Rechtsstreit beigelegt werden können. Nun aber platze der bereits verhandelte und verfasste Vergleich. „Auf der Basis dieser Prüfung, auch unter Berücksichtigung internen und externen Rechtsrats, hat der Vorstand einvernehmlich entschieden, den Vergleichsvorschlag nicht anzunehmen.“ Dies war seitens des Deutsche-Bank-Vorstands nach intensiver Prüfung des vorgelegten Vergleichangebots zu hören. Damit lehnte das größte deutsche Kreditinstitut den vorher ausgehandelten 800 Millionen Euro schweren Deal einstimmig ab. Man befürchte, dass „ein solch teurer Vergleich den Klagen anderer Aktionäre nicht standhalten könnte“, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Erben Breuers: Die nächste Runde im Rechtsstreit
Im Verlauf vieler Prozesse gerät der eigentliche Zankapfel irgendwann in Vergessenheit. Beim Rechtsstreit zwischen den Erben Leo Kirchs und der Deutschen Bank jedoch ist der Auslöser omnipräsent und ab und an sogar vor Ort: Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer hatte in einem Interview die Kreditwürdigkeit des Kirch-Konzerns angezweifelt und damit, so die Argumentation Leo Kirchs, die Pleite des Medienkonzerns eingeläutet. Insgesamt 3,6 Milliarden Euro forderte Leo Kirch zu Beginn der Verhandlungen 2002 von der Deutschen Bank. Seit seinem Tod im letzten Jahr führen nun seine Witwe und seine Erben die Klage weiter. Eine gute Chance auf eine außergerichtliche Einigung war allen Beteiligten zufolge das letzte Angebot, das eine Zahlung von gut 800 Millionen Euro seitens der Deutschen Bank vorsah, ohne dass dies einer Anerkennung ihrer Schuld gleichgekommen wäre. Im Gegenzug sollten sich die Kirch-Vertreter zu einem Verzicht auf weitere Ansprüche bekennen. Dieser Deal ist nun geplatzt.

Forderungsverkauf: Einen Vergleich wert
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