Weltwirtschaft im Ausblick: Globale Konjunkturtrends 2012

Gemäß der globalen Konjunkturaussichten des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B wird die wirtschaftliche Situation der Eurozone insgesamt im Jahr 2012 bestenfalls stagnieren. Dafür sind laut der Studie vor allem jene Euro-Länder verantwortlich, in denen die Entschuldung trotz offiziell zugesicherter Sparmaßnahmen unsicher sei.

Schulden strahlen aus
Die unsichere Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung und die Wirkung der Sparmaßnahmen  in Griechenland, Italien und Spanien wird die Kapitalmärkte noch auf absehbare Zeit verunsichern. Eine Folge der Krise ist bereits jetzt offensichtlich: Die notwendigen Einschnitte bei der öffentliche Hand und weniger konsumfreudige Privathaushalte bremsen gerade in kritischen Ländern die Konjunktur, was wiederum zu niedrigeren Steuereinnahmen führt. Je länger Staatspleiten als berühmtes „Fass ohne Boden“ hinausgezögert werden, desto größer ist der Schaden an der Reputation der Gemeinschaftswährung. Dabei vermag bei allen Prognosen niemand zu sagen, welche „Lösung“ am Ende des Tages teurer für die Steuerzahler wird: eine geordnete Insolvenz mit der Chance auf Neuanfang oder die erhebliche Belastung zukünftiger Generationen.

Zögerliche Kreditvergabe der Banken als weiteres Abwärtsrisiko
Zu den Faktoren, die laut D&B Global Outlook 2012 bestenfalls zu einer schwarzen Null im Wachstum der Eurozone führen werden, zählen außerdem  strengere Kriterien bei der Kreditvergabe durch Banken. Aber auch die immer stärker aufgeblähte Immobilienblase in China wird neben der Eurokrise das globale Wachstum hemmen. Es wird davon ausgegangen, dass ein Platzen dieser Blase die Weltwirtschaft im Jahr 2012 in Mitleidenschaft ziehen könnte, sofern dadurch das Wirtschaftswachstum in Reich der Mitte unter 7 Prozent sinkt. Auch wenn laut Einschätzung die Volkswirtschaften der USA und vieler Schwellenländer nicht in eine Rezession rutschen dürften: auch hier schlummern erhebliche Risiken aufgrund der enormen Verschuldung.Schließlich führt der D&B Global Outlook 2012 noch an, dass die Herabstufung der Bonität großer europäischer Staaten und Banken durch Ratingagenturen  die Rekapitalisierung weiter verteuern wird.

Flexibler Forderungsverkauf schafft Liquidität in Zeiten knapper Kassen
Wenn Banken den sprichwörtlichen Geldhahn aufgrund strengerer Eigenkapitalvorschriften und restriktiverer Kreditvergabekriterien zudrehen, ist guter Rat teuer – und dennoch zu haben: So kann ein Verkauf offener Forderungen mittelständischen Unternehmen finanzielle Freiräume schaffen. Über einen einzigen Absatzkanal können eine Vielzahl potentieller Investoren erreicht und eine neue Finanzierungsquelle zur Differenzierung des Finanzierungsmixes genutzt werden. Darüber hinaus wird die Abhängigkeit vom klassischen Bankdarlehen verringert, die Bilanz bereinigt und die Bonität verbessert.

 



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