Strengere Kapitalvorschriften der Banken führen zu Kundenselektion

Wenn aufgrund fehlender Liquidität ein Schiffsbruch droht, dann sollte möglichst ein sicherer Hafen angesteuert werden, in dem wieder flüssige Mittel aufgenommen werden können, um die Fahrt fortzusetzen. Die zur Commerzbank gehörende Deutsche Schiffsbank setzt allerdings auf eine Generalüberholung im Trockendock und sortiert nun einen großen Teil ihrer nicht-strategischen Reederei-Kunden aus. In erster Linie wird diese Entscheidung mit den künftig geltenden strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken nach Basel III begründet. Die drohende Ebbe im Schiffskreditportfolio ist weiterhin Folge der bevorstehenden vollständigen Integration der Deutschen Schiffsbank in die Commerzbank.

Selektion macht Reeder sprachlos
Die anhaltende Schifffahrtskrise spülte in den letzten Jahren vor allem aufgrund der anhaltenden Preiskämpfe innerhalb der Branche zu wenig Kapital in die Kassen der Reedereien. Der Wettbewerb über den Preis wurde in der Vergangenheit vor allem auch dadurch ermöglicht, da sich die Barmittel durch Kredite von den Finanzinstituten vergleichsweise einfach aufstocken ließen. Doch damit ist nun Schluss. In Zeiten höherer Eigenkapitalanforderungen ist jede Bank sich selbst am nächsten und dreht den nicht-strategischen Partnern den Geldhahn zu. So wird die Schiffsbank neue Partnerschaften mit Reedereien nur noch äußerst selektiv eingehen. Ausschlaggebendes Auswahlkriterium ist hierbei die Nachfrage der Kreditnehmer nach weiteren Angeboten der Bank : wird eine Finanzierung ausschließlich für den Bau neuer Schiffe angefragt, so stehen die Chancen für eine Kreditzusage relativ schlecht. Wenn aber neben der Finanzierung auch weitere Produkte der Schiffsbank/Commerzbank in Anspruch nachgefragt, so erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, die Zusage für den Kredit zu erhalten.

Innovative Forderungsbörse eröffnet neue Möglichkeiten
Um dem Selektionsdruck von Banken eine Alternative entgegensetzen zu können, bietet sich nicht nur Reedereien sondern auch Unternehmen aus anderen Branchen der Verkauf ihrer offenen Forderungen an. In diesem Zusammenhang bietet die Debitos Forderungsbörse mit ihrem innovativen Ansatz des Auktionsverfahrens erstmalig die Möglichkeit, einzelne Forderungen ohne Bilanzprüfung oder Rahmenverträge zu versteigern. Über einen einzigen Absatzkanal erreichen verkaufende Unternehmen eine Vielzahl potentieller Investoren, so dass Ansprache und Kommunikation erheblich effizienter ablaufen. Ein weiterer Vorteil ist das äußerst geringe Risiko: da Unternehmen einen Mindestpreis für ihre Forderungen individuell bestimmen können und nur bei erfolgreichem Verkauf Gebühren von maximal 3,5% des realisierten Verkaufswertes anfallen, haben sie stets die vollständige Kontrolle über ihre Angebote. So lässt sich mit geringem administrativem Aufwand frische Liquidität generieren, während die gleichzeitige Verkürzung der Bilanz in einer besseren Bonität für eventuelle Bankkredite resultiert. Die kostenlose Registrierung ist jederzeit auf Debitos.de möglich.

 



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