Nach Manroland und Kodak erfreuliche Nachrichten bei Escada

Ganz in schwarz, das kennt man eigentlich von Giorgio Armani. Aber auch der Modehersteller Escada mag diese Farbe, zumindest im Hinblick auf die eigenen Geschäftszahlen. Gut zwei Jahre nach der Insolvenz stehe am Ende des Jahres 2011 eine „rote oder schwarze Null“, so der Vorstandschef Bruno Sälzer zur Financial Times Deutschland. Grund zur Freude auch für die Eigentümerin und Vorsitzende des Verwaltungsrates, Megha Mittal.

Schmale Taille – breite Brust
Grund für die Wiederauferstehung des Luxuslabels nach der Pleite im Jahre 2009 sei laut Sälzer vor allem, dass die Komplexität der Kollektionen binnen drei Jahren halbiert wurde und gleichzeitig der Umsatz gesteigert werden konnte. Die Aussicht auf weiteren Erfolg sei gut, hänge jedoch davon ab, wieviel in die weitere Umgestaltung der Läden investiert werde. Läden mit dem neuen Konzept machen etwa 20 Prozent mehr Umsatz.“ So zitiert die Financial Times Deutschland den Escada-Vorstandschef. Weiterhin bemerkt er, dass der Erfolg auch ein Ergebnis des Abbaus der Schwellenangst bei den neuen Läden sei. So würden sich angesichts dieses modernen und leichten Luxus wohl mehr Menschen in die Escada-Läden trauen.

Escada: Einfach anders
Ebenso wie der Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen Knaus Tabbert hat auch Escada den Weg aus der Insolvenz erfolgreich beschritten. Weniger Laufsteg als vielmehr ein harter Marsch ist dabei der Schritt zurück in die Gewinn(er)-Zone. Der insolvente Druckmaschinenhersteller manroland ist davon noch weit entfernt. Seine Zerschlagung und die Entlassung von gut 2.000 Beschäftigten bereitet nicht nur den Landesregierungen von Hessen und Sachsen Kopfzerbrechen. Trotzdem gilt zu beachten, dass die drei neuen Gesellschaften des ehemaligen Konzerns die Chance auf einen Neuanfang haben und eine gewisse Anzahl an Arbeitsplätzen erhalten werden können. Auf der anderen Seite des Atlantiks kämpft derweil der traditionsreiche US-Kamerahersteller Eastman Kodak mit der Insolvenz. Aber auch hier besteht Hoffnung. So stellte die Citigroup eine Kreditlinie von 950 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um den weiteren Betrieb der Firma zu sichern. Dank des beantragten Gläubigerschutzes hat Kodak nun Zeit für einen Umbau.

 



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