Österreichische CFOs unterschätzen Auswirkungen schlechter Zahlungsmoral

Jenseits der Alpen scheinen die Schutzmechanismen vor drohenden Schuldenbergen noch nicht zu greifen. Dieses Bild vermittelt eine im Auftrag der beiden österreichischen Kreditversicherer PRISMA und OeKB Versicherung durchgeführte Umfrage zum Thema Forderungsmanagement. Das Österreichischen Gallup Institut befragte im November 2011 zahlreiche Top-Finanzmanager zu den Themen Forderungsausfall und Forderungsabsicherung. Trotz sich verschlechternder Zahlungsmoral und pessimistischer Insolvenzprognosen ist die Mehrzahl der Finanzverantwortlichen noch guter Dinge.

Forderungsabsicherung und Forderungsausfälle nicht auf der Agenda
65% der CFOs sind laut dieser Umfrage davon überzeugt, dass die Zahlungsmoral ihrer Kunden kein Problem darstelle. Nur 35% gehen von einer signifikanten Zunahme der Forderungsausfälle aus. 42% sehen keine Notwendigkeit, über eine Absicherung ihrer Forderungen mittels Kreditversicherung nachzudenken, und über die Hälfte (52%) der befragten Top-Manager glaubt, das Risiko eines Zahlungsausfalles selbst schultern zu können. Damit vernachlässigen sie im Vertrauen auf Erfolg in der Vergangenheit, dass sich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten jeder selbst der nächste ist und unbezahlte Forderungen Kapital binden und so zu einem Liquiditätsengpass führen können.

Maßnahmen für den Worst Case treffen und über den Best Case freuen
Zieht man in Betracht, dass Unternehmen ganz selbstverständlich ihre Vermögensgegenstände gegen Feuer oder Diebstahl versichern, dann stellt sich die Frage, warum nicht auch Mechanismen zum Schutz vor Forderungsausfall installiert werden. In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Verunsicherung gilt für Führungskräfte, für den „Worst Case“ zu planen. So sind sie vorbereitet – und können sich dann freuen, wenn der „Best Case“ eintrifft. Trotz hervorragender nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland sollten deutsche CFOs in diesem speziellen Fall ihren Nachbarn daher nicht nacheifern. Schließlich sind die Auswirkungen der Schuldenkrise oder die privatwirtschaftlichen Folgen der jüngsten Herabstufungen der Bonität großer Euro-Volkswirtschaften noch nicht abzusehen. Klar scheint, dass die Kreditvergabe der Banken noch restriktiver und damit eine nachhaltige Finanzierung für Unternehmen schwieriger wird.

Flexibler Forderungsverkauf sichert kurzfristige Liquidität
Eine Möglichkeit der unkomplizierten und flexiblen Liquiditätsbeschaffung ist der Verkauf offener Forderungen. So bietet die innovative Forderungsbörse von Debitos Unternehmen eine innovative Möglichkeit der alternativen Finanzierung, da hier zum ersten Mal sowohl frische als auch ausgefallene Forderungen gehandelt werden können. Verkäufer bestimmen einen individuellen Mindestpreis und legen die Dauer des Angebots fest. Eine Vielzahl potentieller Investoren gibt im Auktionsverfahren ihre Gebote ab, und nur bei Erreichen des Mindestpreises kommt eine Transaktion zustande. Auf diese Weise behält der verkaufende Unternehmer die Kontrolle über seine Forderung und erzielt stets marktgerechte Preise.

 



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